Pressemitteilung Berlin - Lichtenrade, den 11. Oktober 2013

Der Berliner Bezirk Lichtenrade läuft durch seine Nähe zum zukünftigen BER zunehmend Gefahr, starken Lärmbelastungen ausgesetzt zu werden.

• So muss die Bundesstraße 96 einen gewichtigen Teil des An- und Abreiseverkehrs, aber auch des Lieferverkehrs aufnehmen.
• Die Dresdner Bahn-Linie soll einen Großteil der An- und Abreise mit der Bahn bewältigen.
• Durch das Urteil des OVG vom 19.09.2013 drohen nun erneut Überflüge während der Nachtstunden über Lichtenrade.

Ein intakter und lebenswerter Bezirk würde der Verlärmung durch verschiedene Verkehrsträger preisgegeben. Die unterzeichnenden gemeinnützigen Vereine, die sich als relevante Gruppierungen in Lichtenrade ehrenamtlich für den Gesundheits- und Umweltschutz einsetzen, fordern zugunsten des Gemeinwohls:

1. Stadtabgewandte Flugrouten, mindestens aber die geraden Routen gemäß Planfeststellungsbeschluß zur Errichtung des BER von 2004.
2. Eine 'lange' Tunnellösung für die Dresdner Bahn vor dem Schichauweg bis zur Stadtgrenze.
3. Ein striktes Nachtflugverbot von 22:00 bis 6:00 Uhr, das auch den Schwerstbetroffenen Lärmpausen für die Nacht einräumt.

Die Unterzeichner distanzieren sich nachdrücklich von Verlautbarungen und Gedankenspielen anderer Gruppierungen, die nicht ihre Positionen widergeben.

Bernd Röstel - BI Lichtenrade/Mahlow-Nord gegen Fluglärm e.V.,
Manfred Beck – BI Lichtenrade – Dresdner Bahn e.V. - Bahn für die Menschen,
Michael Delor - BI Rettet die Marienfelder Feldmark  BUND – Bezirksgruppe,
Wolfgang Spranger - Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V.

 

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